Kamaliya - "Club Opera"

- Veröffentlichung 14. Juni 2013 -
 

Es ist ein langer Weg, den Kamaliya seit ihrem ersten Album „Techno Style“ aus dem Jahr 1997 zurückgelegt hat. Mit ihrer Fusion von Elektronik mit folkloristischen oder klassischen Elementen avancierte die klassisch ausgebildete Sängerin in ihrem Heimatland Ukraine schnell zum Superstar. Mit jedem weiteren Album hat sich ihr Spektrum auch international erweitert. Schließlich ist ein Stimmvolumen von mehreren Oktaven in der Popszene nicht gerade eine Alltäglichkeit.

Kamaliya, die ihre US-Kollegin Sharon Stone überaus schätzt, wirkte als Schauspielerin in TV-Serien und Hollywood-Produktionen. Ganz neben errang sie 2008 den Titel der „Miss World“. 2010/11 wurde die britische Clubszene auf ihre sphärischen Tracks aufmerksam. Ihre Zusammenarbeit mit dem Londoner Produzenten-Duo Digital Dogs führte im Dezember 2011 zu ihrem UK-Debut „Crazy in my Heart“. Immer wieder wechselte sie vor die Kameras, aktuell spielt sie in einer russischen Produktion, die in Hollywood mit Millionen schwerem Budget gedreht wird.

Doch nun ist sie mit ihrem fünften Album „Club Opera“ zurück auf der weltweiten Musikbühne. 12 Songs voller Dynamik und Ausdruckskraft, produziert von Uwe Fahrenkrog-Petersen. „Am Anfang stand die Idee, eine stimmige Mischung aus Opern-Melodien und Pop-Elementen zu kreieren“, sagt Fahrenkrog-Petersen zur ihrer Zusammenarbeit im Studio.

„Durch ihre bemerkenswerte Stimme war es möglich, auch komplexe musikalische Anforderungen mit einer Dynamik umzusetzen, die mich wirklich verblüfft hat.“ Auch für Kamaliya, die es schon immer geschätzt hat Genregrenzen zu überschreiten, war es eine weitere Herausforderung. „Schon von der Gesangstechnik her musste ich mich völlig neu einstellen“, erzählt sie. „Doch am Ende sind wir zum echten Team geworden, das sich gegenseitig motiviert hat.“

Auf diese Weise sind Hymnen wie „Good Life“, aber auch nachdenkliche Midtempo-Tracks wie „Full Moon“ entstanden. Nicht immer ist die Opern-Verbindung so virulent wie bei „Butterflies“, das die weltbekannte Arie auf den Puccini-Oper „Madame Butterfly“ mit treibenden Beats ausstattet. Manchmal sind nur minimale Soundsignale, die das „Opera“-Motiv im Clubgewand erscheinen lassen.

Für die Single-Auskopplung “I’m Alive”, die sich aktuell bereits in den Deutschen Single Charts platzieren konnte, begibt sich Kamaliya in eine aufwendige Fantasy-Welt: Gladiatoren, edle Rennpferde. Säulengänge aus rosa Marmor. Ein opulentes Videoszenario wie auch bei der ersten Erfolgssingle „Butterflies“.

Kamaliya zelebriert diesen Hauch von Dekadenz und Campness, wenn römische Antike oder Kostüme aus der Rokoko-Ära auf Hi Energy trifft. Seit den Tagen des legendären New Yorker “Studio 54” in den mittleren siebziger Jahren hat Popmusik immer wieder solchen Mythen herumgespielt. Von Chic über Frankie Goes to Hollywood bis zum schwedischen Duo Army of Lovers. Nun wird dieser Glamour-Mythos in die digitale Jetztzeit getragen. Kamalyia ist zweifellos eine Ausnahmeerscheinung im schnelllebigen Musikgeschäft auf die auch Klassikweltstar José Carreras aufmerksam geworden ist. Der charismatische Tenor aus Barcelona hat es sich nicht nehmen lassen auf „Club Opera“ zum Duett-Partner von Kamalyia zu werden.

Ein weiterer Beweis ihrer großen Vielfalt, die sie nach großen Erfolgen in Spanien, Italien und Großbritannien immer wieder bewiesen hat. Nun ist es auch für die deutschen Fans an der Zeit, Kamaliya hierzulande aus dem Geheimtipp-Status in neue Sphären zu erheben. Kamaliya ist ohne jeden Zweifel “alive” – vom Amphitheater-Szenario über die angesagten Metropolen-Clubs in die Top Ten der Albumcharts. Es spricht nichts dagegen, dass 2013 wird IHR Jahr wird; auch in Deutschland.
 

Artist:Kamaliya
Albumtitel:   Club Opera (Release Date: 14. Juni 2013)
Single:I'm Alive (Release Date: 24. Mai 2013)
Label:Embassy of Music
Vertrieb:Warner

 

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